Der Uelzener Hof

 

Der Uelzener Hof, der früher " zur Börse " bzw. " Lüneburger hof " hieß, war ein Brauhaus mit einem steinernem Giebel, wie er heute noch am Gildehaus zu sehen ist, bevor er um 1860 zu einem Hotel umgebaut wurde, und seid 1931, wo nach einem Brand auch der Giebel umgebaut wurde, den namen Uelzener Hof hat.

1551 wird als Eigentümer der Brauer Johann Wenmaring genannt,
ein Enkel des ersten evangelischen Probstes in Uelzen,
dessen Vorfahren 1525 nach Uelzen kamen

1618 erbte der Enkel Heinrich Wenmaring das Haus,
er wurde 1634 Bürgermeister der Stadt Uelzen

1646 wurde auch dieses Haus bei dem großen Stadtbrand zerstört

1647 wurde das Haus wieder errichtet. Die Erbauer waren der Stadtphysikus
Ulrich Bertram und seine Frau Anna Wenmaring

1701 erfolgte der Umbau in die heutige Form mit dem Zwerggiebel
und den traufenständigen Dach

1755 mieteten sich die Ratszimmermeister ein, die damals etwa die
Funktion eines städtischen Baurates hatten

1870 etwa wurde am Hinterhaus, zur heutigen Hoefftstraße hin,
die Viehwaage angelegt

1913 erfolgte eine gründliche Renovierung des Hauses, bei der der
Putz aus früherer Zeit abgeschlagen wurde, so daß die Schnitzereien
des Fachwerkes wieder sichtbar wurden

1931 erwarb Robert Wiese das traditionsreiche Haus, das seither den
Namen "Uelzener Hof" führt

Aufgrund eines Konflikts mit der Stadt wurde der Uelzener Hof am 31.10.2002 geschlossen.

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